Pflaumen und immer mehr Pflaumen sammeln sich in meiner Küche. Wöchentlich kommen mit meiner Biokiste Neue an. Was tun mit den ganzen Pflaumen? Roh essen, Kuchen und Tartes backen, als Nachtisch in Form von Zwetschgenröstern und Crumbles…? Neulich tauchte dann in meinem Facebookstream Meike Peters Tiroler Pflaumenmarmelade auf. Sie schreibt bewundernswerterweise täglich Blogeinträge mit tollen Rezepten, bebildert mit schönen und vielen Fotos.
Das Rezept für ihre Marmelade habe ich um Portwein ergänzt und heraus kam ein süß-herbstlicher Aufstrich für kalte Tage, auf Pumpernickel zum Tee…
Pflaume/ Portwein
(3 Gläser)
500g Pflaumen
100ml roter Portwein
3 Sternanis
1 Zimtstange
300mg Gelierzucker 2:1
Die Pflaumen waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Mit dem Portwein, en Gewürzen und dem Gelierzucker in einen Topf geben. Bei Mittelhitze den Zucker schmelzen lassen und die Zutaten zum köcheln bringen. Köcheln lassen und per Gelierprobe die Konsistenz prüfen. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, in heiß ausgewaschene Gläser füllen, diese verschließen und auf dem Kopf abkühlen lassen.

















Die Gläser müssen desinfiziert sein – also (samt Deckel) mindestens für 10 Minuten in kochendem Wasser gewesen sein. Und das mit dem “auf den Kopf stellen” ist völliger Mumpitz und rührt aus alten Zeiten, als es keine anderen Möglichkeiten gab. Heute eher kontraproduktiv, da sich Marmelade am Deckel festsetzt und dann dort prima schimmeln kann.
Hallo Bernd, danke für den Hinweis! Die Desinfektion im kochenden Wasser ist natürlich absolut richtig – ich verwende stattdessen den Dampfgarer bei 100 °C für 20 Minuten, was genauso effektiv ist.
Bezüglich des Umdrehens der Gläser: Da bin ich ganz bei dir – mache ich auch nicht mehr, sondern verwende nach dem Einfüllen nochmal den Dampfgarer. Aber ein Vakuum entsteht zuverlässig auch mit Deiner Methode, und der Deckel bleibt sauber – so geht’s hygienisch und ohne Schimmelfalle.
Viele Grüße aus Hamburg, Pia