Ingwer-Krautsalat

Ingwer-Krautsalat

Dass ich ein großer Fan von Stevan Paul bin, ist weithin bekannt. Und jetzt hat mein Lieblings-Stevan auch noch ein Buch über mein Lieblingsessen Sushi herausgebracht!

Sushi gehört eigentlich zu den Gerichten, die ich selten oder gar nicht selbst mache – ich esse es eher auswärts oder bestelle es. Wobei die Qualität der Hamburger Bringdienste leider oft zu wünschen übrig lässt. Aber: Die Raupe ist sushi-süchtig, also muss manchmal doch der Lieferservice herhalten. (Falls jemand einen Tipp für gutes Liefer-Sushi in Hamburg hat – immer her damit!)

Wie dem auch sei: Stevans Buch hat mich animiert, endlich einmal selbst Sushi zu machen. Es ist einfach und pragmatisch aufgebaut – inklusive eines praktischen “Sushi-Kalkulators”, mit dem man die benötigten Mengen besser einschätzen kann und mit tollen farbenfrohen Fotos von Andrea Thode.

Stevan hat mich sogar so weit gebracht, dass ich Sushi-Ingwer selbst gemacht habe – und es war ganz easy! Der Ingwer-Krautsalat ist übrigens direkt zum neuen Lieblingssalat der ganzen Familie avanciert.

Hausgemachter Sushi-Ingwer “Gari” nach Stevan Paul

600 g Ingwerknollen
15 g Salz,
200 g Reisessig
100 g Zucker

Frischen Ingwer schälen, z.B. mit der Kante eines Teelöffel, und dann in möglichst feine Scheiben hobeln. Den gehobelten Ingwer mit dem Salz mischen und etwa 4 Stunden ziehen lassen. Für den Einlegesud Reisessig und Zucker in einem Topf aufkochen und offen 1 Minute köcheln lassen.
Den gezogenen Ingwer hinzugeben und 2 Minuten offen kochen lassen. Den Ingwer mit dem Sud in saubere Twist-off-Gläser füllen und unter den Sud drücken. Das Glas verschließen und mindestens sieben Tage im Kühlschrank reifen lassen. Den gereiften Ingwer mit einer sauberen Gabel entnehmen, dann hält er sich im Kühlschrank Monate lang.

Ingwer-Krautsalat nach Stevan Paul

(4 Personen)

2 EL Sesamsaat
Salz
500 g Spitzkohl oder Weißkohl
2-3 EL Reisessig
30-50 g eingelegter Sushi-Ingwer, Rezept siehe oben
1 EL Einlegesud vom Ingwer
1 TL Pflanzenöl

Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, leicht salzen und abkühlen lassen. Den Kohl entstielen und in möglichst feine Streifen schneiden oder hobeln (z.B. mit einer Reibe von Börner).
Den Kohl in eine Schüssel geben, kräftig Salzen und leicht durch kneten. Den Salat mit Essig würzen und etwa 20 Minuten durchziehen lassen. Den Sushi-Ingwer grob schneiden, mit dem Einlegesud und dem Öl unter den Kohl mischen. Den Krautsalat mit Sesam bestreut servieren.

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