Negroni

Negroni

Alkoholfrei Januar, Veganury, Zuckerfreier Monat…. Warum? Warum in diesen Zeiten der Entsagungen sich selbstkasteien?

Nicht falsch verstehen. Ich faste regelmässig und hatte es auch für Januar angedacht. Dann aber habe ich bermekt, dass es der falsche Zeitpunkt ist. Ich arbeite viel, es ist dunkel und es regnet fast durchgehend. Es gibt nix Besseres als nachmittags mit der Raupe kuschelnd bei einer heißen Schokolade auf dem Sofa zu sitzen. Warum darauf verzichten, wo im Moment mehr nicht geht? Und überhaupt ganz ehrlich: Veganury?!? Ist das jetzt ein feststehender Begriff? Verrückt.

So begab es sich letzten Freitag, dass eine Freundin aus einem anderen Haushalt zu Besuch kam, ganz unschuldig und coronakonform war ein Moules frites-Essen zu dritt geplant. Zur Begrüßung gab es einen Cosmopolitain. Und dann machte mein Mann sich einen Negroni….

Der Negroni ist der Lieblingscocktail des Herrn Nimmersatt. Ein Klassiker unter den Cocktails. Er besteht aus einem Teil Alkohol mit einem weiteren Teil Alkohol und aufgepasst… noch einem Teil Alkohol. Negroni-Abende enden mit hohen Babysitterrechnungen (in Nicht-Corona-Zeiten), unvorgesehen und ausufernd.

Und ja, es wurde ein Fest mit Tanz zu alten Schallplatten, mit Erinnerung an die Musik unserer Jugend – Jamiroquai, Portishead, Moloko, Air, Les Rythmes Digitales, Kruder und Dorfmeister u.v.m. – und es gab Cocktails, viele Cocktails. Es entluden sich aufgestaute und unterdrückte Energien, die nicht-gefeierten Parties, nicht-getanzten Tänze und nicht-geführten Bar-Diskussion des letzte Jahres wurden in dieser Nacht nachgeholt. Zwei sind ein Paar, drei sind eine Party. Das war offensichtlich mal wieder dringend nötig …

Negroni

3 cl Dry Gin

3 cl roter Wermut

3 cl Campari

1 Orangenzeste

Eiswürfel

Die Zutaten in einem Rührglas mit Eiswürfeln verrühren und dann in einen mit Eiswürfeln gefüllten Tumbler abseihen. Eine Orangenzeste über dem Glas ausdrücken und anschließend mit ins Glas geben und servieren.

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