Carbonara andaluz

Carbonara andaluz

Der Blogpost letzte Woche ist leider ausgefallen, da ich mit den Bildern nicht zufrieden war. Senfeier. Puh. Sind die zickig vor der Kamera. Schon letztes Jahr war ich drauf und dran sie zu posten. Dieses Jahr waren die Bilder noch schlechter. Einzig ein schönes Eier-Bild war brauchbar… Zum Glück ist es ein Klassiker. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr.

Heute habe ich Carbonara für Euch neu interpretiert. Steht bei den meisten vielleicht unter Strafe, das hat mich aber trotzdem nicht abgehalten. Denn was der Mälzer kann, kann ich schon lange. Naja. Wahrscheinlich auch nicht. Wie ich darauf komme? Er hatte letztes Jahr in der neu eröffneten Bullerei Cacio e Pepe mit Räucheraal und Forellenkaviar auf der Karte, die mich an meine Carbonara mit Mojama erinnert haben.

Mojama? Was ist das?

Mojama sind in Salz eingelegt und danach an der Luft getrocknete Thunfischlenden. Die Herstellung ähnelt der der italienischen Bottarga. Die Methode diente der Haltbarmachung lange bevor es Techniken des Kühlens und Einfrierens gab. Kennengelernt habe ich Mojama in Andalusien, wo wir bekantlich gerne unseren Sommerurlaub verbringen. Barabate war eine der Hochburgen des Thunfischfangs.

Mojama wird dort gerne als Tapa mit Olivenöl und Mandeln serviert. Die Mojama hat eine dunkle Farbe und einen sehr konzentrierten Geschmack, die Konsistenz erinnert an Schinken, was mich dazu gebracht hat, sie anstelle von Guanciale bei Carbonara einzusetzen.

Carbonara andaluz

(2 Personen)

250g Spaghetti

80g Mojama

1 EL Olivenöl

2 Eier

75g geriebener Parmesan

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

Die Spaghetti al dente kochen. Derweil die Eier in einer Schale mit einer Gabel kurz aufschlagen und den Parmesan untermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pasta abgießen. Die heißen Nudeln mit ein wenig von dem Kochwasser  zu der Parmesan- Eimischung geben und gut verrühren , so dass die Spaghetti mit der Masse überzogen sind. Den Mojama würfeln und bei starker Hitze im Öl knusprig braten und mit dem Öl über die Pasta geben.

Que aproveche!

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