Shakshuka

Ich habe da schon mal ein paar Eier versteckt, in würziger Tomatensauce. Es gibt Shakshuka aus Ottolenghis Jerusalem. Shakshuka hat es in den letzten Jahren auf so ziemlich jeden Foodblog, in viele Kochbücher und Zeitschriften geschafft. Und das ganz ohne Marketingmaschinerie. Shakshuka überzeugt durch Geschmack.

An mir ziehen Foodtrends gerne mal vorbei. Nein, falsch: Ich bekomme sie schon mit, aber bis ich sie ausprobiere und dann auch noch poste, könnt ihr Euch fast sicher sein, dass es schon Klassiker sind. Was auch nicht schlecht ist, denn Klassiker mag ich viel lieber als irgendwelche Trends. Ich habe Shakshuka zum ersten Mal vor Jahren bei meinem Freund Tim kennengelernt und gegessen. Er war zuvor in Jerusalem und hat das Gericht zum Frühstück serviert. Vielen Dank fürs Bekanntmachen, lieber Tim!

Laut Ottolenghi stammt die Spezialität ursprünglich aus Tunesien und wird zum Frühstück oder Mittag gereicht. Die Zutaten und Gewürze sind variabel.

Shakshuka

(2-4 Personen)

  • 2 EL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Harissa
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 rote Paprika
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • 400g Tomatenstücke aus der Dose
  • 6 Eier
  • Petersilie

Den Knoblauch fein hacken, die Paprika von den Kernen befreien und fein würfeln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch, Kümmel, Salz, Paprika, Harissa und Tomatenmark – bei den beiden Letzteren kann das Verhältnis je nach Geschmack variert werden – in die Pfanne geben und etwa 10 Minuten anschwitzen, bis die Paprika weich ist. Die Tomaten hinzugeben und nochmals etwa 10 Minuten einköcheln lassen und abschmecken. 6 Mulden formen und die Eier hineingeben. Die Pfanne mit einem Deckel verschließen und ca 5 Minuten pochieren. Das Eigelb sollte flüssig bleiben, das Eiweiß stocken. Pertersilie hacken und über das Gericht streuen.

Mit Fladenbrot und Labneh oder Joghurt servieren.